Jot Dx ICM

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Klinische Evidenz

  • Implantierbare Arrhythmie-Monitore (ICM) sind ein häufig eingesetztes diagnostisches Instrument zur Erkennung von Arrhythmien. Die ICMs von Abbott mit SharpSense™ Technologie bieten eine weitere Verbesserung Ihrer Geräteleistung. Dieses Kompendium stellt eine Sammlung an Produkt- und klinischen Daten dar, die Ihnen dabei helfen, fundierte Entscheidungen für Ihre Patient:innen zu treffen.

     

  • Abstract

    Hintergrund: Implantierbare Arrhythmie-Monitore (ICMs) sind für die ambulante Diagnose von Arrhythmien von entscheidender Bedeutung. Für endgültige Diagnosen ist jedoch weiterhin eine zeitaufwändige, manuelle Beurteilung von Elektrogrammen (EGMs) notwendig.

    Ziel: Bewertung der klinischen Auswirkungen der Beurteilung ausgewählter wichtiger EGMs. Methoden: Es wurden retrospektive Analysen von zufällig ausgewählten Abbott Confirm Rx™ Geräten mit ≥ 90 Tagen Fernübertragungsverlauf durchgeführt, wobei jedes EGM als richtig (TP) oder falsch positiv (FP) beurteilt wurde. Bei jedem Gerät wurden bis zu drei „wichtige EGMs“ pro Arrhythmie-Art pro Tag für die Überprüfung auf der Grundlage der ventrikulären Rate und Episodendauer priorisiert. Die Reduzierung der EGMs und TP-Tage (Patiententage mit mindestens einem TP-EGM) sowie jegliche Diagnoseverzögerung (vom ersten TP) wurden im Vergleich zur Überprüfung aller EGMs berechnet.

    Ergebnisse: Von 1000 ICMs wurde über einen mittleren Zeitraum von 8,1 Monaten bei 424, 343, 190 und 325 Geräten mindestens ein EGM mit Vorhofflimmern (AF), Tachykardie, Bradykardie oder Pause übertragen. Insgesamt lagen 95.716 EGMs vor. Etwa 90 % der Episoden wurden von 25 % der Patient:innen übertragen. Durch die Auswahl wichtiger EGM-Daten wurde die Belastung durch die EGM-Überprüfung um 43 %, 66 %, 77 % und 50 % (insgesamt 55 %) reduziert, während die TP-Tage um 0,8 %, 2,1 %, 0,2 % bzw. 0,0 % reduziert wurden. Trotz der Überprüfung weniger EGMs wurden 99 % der Geräte mit einem TP-EGM letztendlich am selben Tag diagnostiziert, im Vergleich zur Überprüfung aller EGMs.

    Fazit: Bei 99 % der Patient:innen mit echten Arrhythmien konnte durch die Auswahl wichtiger EGMs die EGM-Überprüfung erheblich reduziert werden, ohne dass es zu Verzögerungen bei der Diagnose kommt. Die Implementierung dieser Regeln in das Patient Care Network von Abbott kann den klinischen Arbeitsablauf beschleunigen, ohne die Diagnosezeitpläne zu beeinträchtigen. 

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