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Klinische Studien

Klinische Studie zu PEVAR

Ziel: Vergleich der Sicherheit und Wirksamkeit der „Preclose“-Technik für den perkutanen Zugang und Verschluss der Femoralarterie (FA) (PEVAR) mit dem chirurgischen Verschluss (SEVAR).

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die mittlere Prozedurzeit wurde bei PEVAR-Patienten um 34 Minuten reduziert (106,5 ± 44,9 Minuten PEVAR im Vergleich zu 141,1 ± 73,4 Minuten SEVAR, p = 0,0056)1
  • Die mittlere Zeit bis zur Hämostase war nach einer PEVAR um 13 Minuten kürzer (9,8 ± 17,0 Minuten PEVAR im Vergleich zu 22,7 ± 22,9 Minuten SEVAR, p = 0,0023)1

 

PEVAR Clinical Trial Design

Primärer Endpunkt erreicht

Schwerwiegende6 Komplikationen bei ipsilateralem Gefäßzugang
nach 30 Tagen
  PEVAR
mit Perclose™
N = 50
SEVAR
N = 50
Differenz
95-%-KI3
p-Wert3
Schwerwiegende Komplikationen
[95-%-KI]7
6% (3/50)
[1,3%, 16,5%]
10% (5/50)
[3,3%, 21,8%]
-4,0%
[-, 4,9%]
0,0048
Kombinierter Endpunkt aus leichten8 Komplikationen bei ipsilateralem Gefäßzugang  nach 30 Tagen
  PEVAR mit Perclose™
N = 50
SEVAR
N = 50
p-Wert3
Geringfügige vaskuläre Komplikationen an der ipsilateralen Zugangsstelle nach 30 Tagen [95%-KI]7 4% (2/50)
[0,5%, 13,7%]
8% (4/50)
[2,2%, 19,2%]
0,67774

1 Durch einen Zweistichproben-t-Test.
2 PEVAR mit Perclose™ wurde unabhängig von Prostar™ XL analysiert.
3 Einseitiger p-Wert und 95-%-Konfidenzintervall für den Nichtunterlegenheitstest anhand von asymptotischen Teststatistiken mit einer Nichtunterlegenheitsmarge von 10%.
4 Kein statistisch signifikanter Unterschied.
5 Durch exakten Fisher-Test.
6 Schwere Komplikationen: Gefäßverletzung an der Zugangsstelle, die eine Reparatur erfordert; neu auftretende Ischämie der unteren Extremitäten, die einen chirurgischen oder perkutanen Eingriff erforderlich macht; durch die Zugangsstelle bedingte Blutung, die eine Transfusion erfordert; Infektion, die eine intravenöse Antibiotikatherapie oder einen längeren Krankenhausaufenthalt erfordert; durch die Zugangsstelle bedingte Nervenverletzung, die dauerhaft ist oder eine Operation erfordert.
7 Durch exaktes Clopper-Pearson-Konfidenzintervall.
8 Geringfügige Komplikationen: Pseudoaneurysma oder arteriovenöse Fistel; Hämatom ≥ 6 cm; Blutung nach der Entlassung, die > 30 Minuten für die erneute Hämostase erfordert; durch Zugangsstelle bedingte arterielle Emboli oder Stenose der unteren Extremitäten; tiefe Venenthrombose; vaskuläre Lazeration an der Zugangsstelle; vorübergehende Nervenverletzung an der Zugangsstelle; Wunddehiszenz an der Zugangsstelle; Lymphozele in Verbindung mit der Zugangsstelle; lokalisierte Infektion an der Zugangsstelle, die mit einem intramuskulären oder oralen Antibiotikum behandelt wurde.

Quelle: Nelson, Peter R. et al. A multicenter, randomized, controlled trial of totally percutaneous access versus open femoral exposure for endovascular aortic aneurysm repair (the PEVAR trial). Journal of Vascular Surgery. (2014): 1181–1193.

Klinische Evidenz zum Verschluss eines großlumigen venösen Zugangs

Perclose™ Kohorte in der klinischen Studie REALISM9

Es wurde eine prospektive Analyse durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Perclose™ beim Verschluss großer venöser Zugangsstellen mittels retrospektiver Datenerfassung zu beurteilen. Die prospektive Analyse umfasste die Patienten, bei denen Perclose™ als primäre Methode für den Verschluss einer großlumigen venösen Zugangsstelle während des TMVr-Index-Verfahrens mit einer 24-F-Schleuse verwendet wurde.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Schwerwiegende Komplikationen traten mit 1,9% nur selten auf
  • Das Ausbleiben schwerwiegender Komplikationen am Zugang zur Vena femoralis betrug 98,1% nach 30 Tagen
  • Perclose™ bietet einen sicheren und effektiven Verschluss von venösen Zugangsstellen mit Schleusen bis zu 24 F
Pie chart showing low major complications at 30 days

Wenige schwerwiegende Komplikationen nach 30 Tagen

9 EVEREST II/REALISM Continued Access Registry Study.
Quelle: The Use of the Perclose ProGlide™ Suture Mediated Closure (SMC) Device for Venous Access-Site Closure up to 24F Sheaths. KAR, Saibal; Hermiller, James et al. CRT 2018.

Praxisevidenz zum Verschluss eines großlumigen arteriellen Zugangs

Perclose™ im Vergleich zum chirurgischen Verschluss

Die retrospektive Studie zum Vergleich zwischen Perclose™ und chirurgischen Verschluss wurde designed, um klinische Ergebnisse und Komplikationsraten bei Patienten zu vergleichen, bei denen ein Verschluss eines großlumigen arteriellen Zugangs mittels Perclose™ im Vergleich zu einem chirurgischen Verschluss (Cutdown) vorgenommen wurde.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Der Einsatz von Perclose™ zum Verschluss eines großlumigen arteriellen Zugangs ist mit deutlich weniger Bluttransfusionen, Infektionen, Mortalität und einem kürzeren Krankenhausaufenthalt im Vergleich zu einem operativen Verschluss verbunden.

 

Patienten-Baseline

  Operativer Verschluss Perclose™
Anzahl Patienten 757 757
Antikoagulanzien 17,8% 44,9%

p < 0,05

Patient procedures graph

Die Patienten wurden während der Indexaufnahme möglicherweise mehrmals behandelt

Perclose™ Patienten

41 percent of perclose patients

Geringere Wahrscheinlichkeit einer Infektion

43 percent of Perclose patients

Kürzerer Krankenhausaufenthalt

70 percent of Perclose patients

Geringere Wahrscheinlichkeit innerhalb von 30 Tagen nach dem Eingriff zu sterben

80 percent of Perclose patients

Geringere Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion

Quelle: Perclose ProGlide™ Versus Surgical Closure Outcomes – Real World Evidence. Schneider, Darren B; Krajcer, Zvonimir et al. LINC 2018.

PEVAR-Publikationen

Das Perclose™ ProStyle™ SMCR-System ist eine Weiterentwicklung des Perclose ProGlide™ SMC-Systems. Die Ergebnisse der folgenden PEVAR-Publikationen sind aufgrund von Systemähnlichkeiten auf das Perclose™ ProStyle™ SMCR-System anwendbar.

Italian Percutaneous EVAR (IPER) Registry

Ergebnisse des Verschlusses von 2.381 perkutanen femoralen Zugangsstellen für ein Aorten-Stentimplantat

Ziel: Das Ziel dieser Publikation war es, über die Ergebnisse der endovaskulären Aneurysmareparatur mit perkutanem Femurzugang (PEVAR) unter Verwendung von Prostar™ XL und Perclose™ Verschlusssystemen aus der multizentrischen Italian Percutaneous EVAR (IPER) Registry zu berichten.

Methode

  • Prospektiv
    – 7 Zentren
    – Operateure mit mindestens 50 Platzierungen von Verschlusssystemen
  • Januar 2010 – Dezember 2014
    – Verwendung von Perclose begann 2013
  • 2.381 femorale Zugangsstellen
    – 514 Verschlüsse mit Perclose™
    – 1.867 Verschlüsse mit Prostar™
  • Schleusengröße > 18 F: 26,5%

Ergebnis für Perclose™ allein

  • 97,5% (501/514) technische Erfolgsrate10

Gesamtergebnisse einschließlich Prostar™

  • 3,2% (76/2.381) schwerwiegende Komplikationen11, die einen operativen Verschluss erforderten
  • 1,1% (27/2.381) geringfügige Komplikationen12
  • 0,25% (6/2.381) Komplikationen an der Punktionsstelle bei der Nachuntersuchung nach einem Monat beobachtet

Die wichtigsten Aspekte

  1. Hoher Erfolg bei Einsatz des Perclose™ Systems (97,5%), selbst bei anspruchsvollen Fällen aufgrund von Adipositas (24,7%), Kalzifizierung der Femoralarterie (53%) und gewundenen iliakalen Gefäßen (22,6%)
  2. Erste und größte prospektive Studie, die an einer Kohorte unselektierter Patienten durchgeführt wurde, die sich in gut geschulten Zentren von sehr erfahrenen Operateuren einer PEVAR mit verschiedenen Endoprothesen unterzogen
  3. Femorale Kalzifizierung war der einzige unabhängige Prädiktor für technisches Versagen

 

10 Der technische Erfolg wurde definiert als Erreichen eines erfolgreichen perkutanen Gefäßzugangs und -verschlusses ohne schwerwiegende Komplikationen.
11 Zu den schwerwiegenden Komplikationen im Zusammenhang mit dem Zugang gehörten alle Komplikationen, die einen frühzeitigen chirurgischen Eingriff aufgrund von Blutungen, Pseudoaneurysmen, CFA-Stenosen/-Okklusionen erforderten und als technisches Versagen des Systemverschlusses angesehen wurden.
12 Geringfügige Komplikationen im Zusammenhang mit dem Zugang bezogen sich auf das Vorhandensein von minimalen Blutungen an der Zugangsstelle, die keinen chirurgischen Eingriff erforderten.

Quelle: Pratesi, G., et al. „Italian Percutaneous EVAR (IPER) Registry: outcomes of 2,381 percutaneous femoral access sites' closure for aortic stent-graft“. The Journal of Cardiovascular Surgery 56.6 (2015): 889–898.

Perclose™ bei PEVAR und TAVI – brasilianische Studie

Ziel: Beurteilung der Wirksamkeit, Komplikationen und potenziellen Risikofaktoren von Perclose™

Methode

  • 123 Patienten
    – 47,6% TAVI – 33,5% EVAR
    – 13,7% TEVAR, 3,2% TAAA
  • 242 Gefäßzugangsstellen
  • Monozentrische retrospektive Studie
  • Schleusengröße ≥ 18 F: 54,3%
  • Ein Operateur mit Erfahrung im Verschluss von 50 kleinen Punktionsstellen
    (keine vorherige Erfahrung mit großen Punktionsstellen)
  • Für die Punktion wurde eine Angiotomografie anstelle von Ultraschall verwendet

Ergebnis für Perclose™

  • 98,37% (121/123) technische Erfolgsrate bei Patienten13
  • 1,62% akute schwerwiegende Komplikationen
    – bei Misserfolgen lag eine Kalzifizierung > 2/3 CFA zugrunde
  • 0,81% (1/123) geringfügige Komplikationen bei der Nachuntersuchung nach 30 Tagen beobachtet
  • Beim Operateur gab es eine anfängliche Lernkurve. Die 3 Komplikationen traten während der ersten 35 Fälle auf

Die wichtigsten Aspekte

  1. Die Erfahrung mit Perclose™ beim Verschluss kleiner Punktionsstellen hilft, große Punktionsstellen erfolgreich zu verschließen
  2. Eine präoperative Bildgebung an der Punktionsstelle zur Beurteilung der Kalzifizierung ist wichtig für den erfolgreichen Einsatz des Systems

 

13 Systemversagen wird als nicht erreichbare Hämostase an der Zugangsstelle definiert, was zu einer anderen Behandlung als der manuellen Kompression führt.

Quelle: Saadi, Eduardo Keller, et al. „Totally Percutaneous Access Using Perclose ProGlide™ for Endovascular Treatment of Aortic Diseases“. Brazilian Journal of Cardiovascular Surgery 32.1 (2017): 43–48.

Perclose™ bei PEVAR – Taiwan-Studie

Ziel: Evaluierung der Ergebnisse und prädiktiven Faktoren für die Platzierung eines zusätzlichen Perclose™

Methode

  • 268 Patienten, 418 Gefäßzugangsstellen
  • 9 Operateure
    – 3 waren innerhalb der Lernkurve für Perclose™14
  • Gemessene Faktoren
    – Tiefe
    – Schleusengröße
    – CFA-Durchmesser
    – jede CFA-Kalzifizierung
    • Anteriore Gefäßwand
    • Laterale Gefäßwand
    • Mediale Gefäßwand
    • Posteriore Gefäßwand

Ergebnis für Perclose™

  • 87,6% (366/418) primärer technischer Erfolg15 mit zwei Perclose™ Systemen
  • 99% sekundärer technischer Erfolg16 mit zusätzlichem Perclose™ System
    – 38 Fälle erforderten ein zusätzliches System und 10 Fälle erforderten zwei zusätzliche Systeme
  • Nur die Kalzifizierung der anterioren CFA war ein signifikanter Prädiktor für die Notwendigkeit des Einsatzes eines zusätzlichen Perclose™ Systems

Die wichtigsten Aspekte

  1. Es ist wichtig, ein Angiogramm der Femoralis durchzuführen, um den Schweregrad und die Lage der Kalzifizierung an der Punktionsstelle zu bewerten
  2. Sogar bei Kalzifizierung der anterioren Gefäßwand (17 % aller Puktionsstellen) konnte durch die Platzierung eines zusätzlichen Systems eine hohe Erfolgsrate erzielt werden

 

14 Die Lernkurve war in den ersten 18 Monaten am ausgeprägtesten. Bechara C.F. et al.: Predicting the learning curve and failures of total percutaneous endovascular aortic aneurysm repair. J Vasc Surg 2013; 57: pp. 72–76.
15 Die primäre technische Erfolgsrate ist definiert als das Erreichen der Hämostase ohne Platzierung eines zusätzlichen ProGlide™ Systems oder einen chirurgischen Eingriff.
16 Die sekundäre technische Erfolgsrate ist definiert als das Erreichen der Hämostase nach dem Platzieren von einem oder zwei ProGlide™ System(en) ohne chirurgischen Eingriff.

Quelle: Lin, Shen-Yen, et al. „Predictive Factors for Additional Perclose Deployment in Percutaneous Endovascular Aortic Repair“. Journal of Vascular and Interventional Radiology 28.4 (2017): 570–575.

Perclose LIFE Registry

Ziel: Demonstration der klinischen und finanziellen Vorteile bei Verwendung eines Fast-Track-EVAR-Protokolls mit dem Ovation Stentgraft-System

Methode

  • Prospektives multizentrisches Register
  • 250 Patienten, 35 US-Zentren
  • 14 F Ovation Abdominal Stent Graft
  • Fast-Track-EVAR-Protokoll
    – perkutaner Zugang
    – keine Vollnarkose
    – keine Aufnahme auf die Intensivstation
    – Entlassung am nächsten Tag

Ergebnis für Perclose™

  • 97,6% technische Erfolgsrate mit Perclose™17 (244/250)
  • Keine system- oder verfahrensbedingten schwerwiegenden Komplikationen
  • Die Kostenanalyse zeigt, dass Fast-Track-EVAR kostengünstiger ist als Standard-EVAR

Kostenanalyse

  Fast-Track Standard-EVAR*** Fast-Track-Einsparungen
Anästhesie Lokal-/Regionalanästhesie
300 USD
Vollnarkose
500 USD
200 USD
Zugang Beidseitige PEVAR
1.200 USD
Chirurgischer Verschluss
300 USD
(900 USD)
Intensivstation 0%
0 USD
1,4 Tage, 51%
15.300 USD
15.300 USD
Normalstation 1,2 Tage
6.700 USD
2,3 Tage
12.900 USD
6.200 USD
Reintervention innerhalb 30 Tage 0%
0 USD
29.400 USD, 1,1%
300 USD
300 USD
Gesamtkosten 8.200 USD 29.300 USD 21.100 USD

**Standard-EVAR-Kontrollgruppe: Es wurden 8.306 Patienten verglichen, die in einer Allianz von ca. 3.750 amerikanischen Premier-Krankenhauseinrichtungen mit einer elektiven, infrarenalen EVAR behandelt wurden, basierend auf der stationären Entlassung zwischen 2012 und 2015.
***Standard-EVAR: Durchschnittliche Kosten pro Patient, extrahierte Kosten für Zugang, Anästhesie, Intensivstation und Krankenhausaufenthalt zur Berechnung der Kosten im Zusammenhang mit Fast-Track.
†Annahme einer Anwendbarkeit von 30%, basierend auf anatomischen Kriterien, mit 23% bilateraler PEVAR und 7,0% unilateraler PEVAR (Manunga et al., J Vasc Surg. 2013).
Quelle: Kracjcer, Z. Fast-Track Endovascular Aortic Repair: Final Results from the Prospective LIFE registry. VIVA 2016.

 

Die wichtigsten Aspekte

  1. Fast-Track ist kostengünstiger als Standard-EVAR, wobei Krankenhausaufenthalt und Aufenthalt auf der Intensivstation die Hauptkostentreiber darstellen
  2. Die Auswahl des Patienten ist entscheidend für den Erfolg der Prozedur. Die Femoralarterien sollten weder stark kalzifiziert noch extrem gewunden sein, um einen bilateralen perkutanen Zugang zu erleichtern

 

17 Technischer Erfolg (erfolgreiche bilaterale PEVAR)

Quelle: Kracjcer, Z. Fast-Track Endovascular Aortic Repair: Final Results from the Prospective LIFE registry. VIVA 2016.

TAVI-Publikationen

Das Perclose™ ProStyle™ SMCR-System ist eine Designevolution des Perclose ProGlide™ SMC-Systems. Die Ergebnisse der folgenden TAVI-Publikationen sind aufgrund von Systemähnlichkeiten auf das Perclose™ ProStyle™ SMCR-System anwendbar.

Perclose™ bei TAVI – KONTROLL-Studie

Ziel: Evaluierung der Wirksamkeit von Perclose™

Methode

  • Retrospektive Studie
  • 9 Zentren in Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten
  • 472 Perclose™ Einsätze im Vergleich zu 472 Prostar™ Einsätzen
  • Verwendete TAVI-Systeme: Sapien (51,1%) und CoreValve (43,2%)
  • 18,3 ± 1,7 F mittlere Schleusengröße

 

Die wichtigsten Aspekte

  1. Geringe Rate an schwerwiegenden vaskulären Komplikationen bei TAVI-Eingriffen – 1,9%
  2. Die Rate schwerwiegender Komplikationen ging nach den ersten 20 Eingriffen signifikant zurück, was einen Lernkurveneffekt zeigt

Quelle: Barbash, Israel M., et al. „Comparison of vascular closure devices for access site closure after transfemoral aortic valve implantation“. European Heart Journal 36.47 (2015): 3370–3379.

Ergebnis für Perclose™ allein

  • 1,9% (9/472) schwerwiegende Komplikationen
  • 18% (85/472) geringfügige Komplikationen
  • Nach den ersten 20 Fällen kam es zu einer signifikanten Verringerung schwerwiegender vaskulärer Komplikationen, was einen Lernkurveneffekt zeigt
  • Schwerwiegende vaskuläre Komplikationen waren Ruptur, Dissektion, Perforation, Hämatom an der Zugangsstelle und Bildung von Pseudoaneurysmen, die einen direkten chirurgischen Eingriff erforderten. Geringfügige Komplikationen führten zu einer ungeplanten Ballon-Angioplastie, Stentimplantation und der Notwendigkeit eines ungeplanten chirurgischen Eingriffs.

Chart showing decrease in major vascular complications after the first 20 cases

Perclose in TAVI – Deutschland-Studie

Ziel : Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit von Perclose™

Methode

  • Prospektive monozentrische Studie
  • 348 Perclose™ Patienten im Vergleich zu 237 Prostar™ Patienten
  • Verwendete TAVI-Systeme
    – Sapien 3
    – Lotus
    – CoreValve
  • Schleusengröße 23,7 F ± 1,5 F

Ergebnis für Perclose™ allein

  • 95,4% (332/348) technische Erfolgsrate18
  • 2,3% (8/348) schwerwiegende vaskuläre Komplikationen
  • 5,7% (20/472) geringfügige vaskuläre Komplikationen
  • Schwerwiegende vaskuläre Komplikationen waren schwere Dissektionen an der Zugangsstelle, und geringfügige vaskuläre Komplikationen umfassten Leckagen, Dissektionen oder Okklusionen, die eine ungeplante Stentimplantation, chirurgische Reparatur oder eine Ballondilatation an der Zugangsstelle erforderten.

Die wichtigsten Aspekte

  1. Hohe technische Erfolgsrate
  2. Wenige schwerwiegende vaskuläre Komplikationen bei TAVI-Eingriffen
     

18 Systemversagen wird als nicht erreichte Hämostase an der Zugangsstelle definiert, welche eine andere Behandlung als manuelle Kompression notwendig macht. Bei 4,6% (n = 16) war eine Stentimplantation aufgrund eines Systemversagens erforderlich.

Quelle: Seeger, Julia, et al. „Impact of suture mediated femoral access site closure with the Prostar XL compared to the Perclose system on outcome in transfemoral aortic valve implantation“. International Journal of Cardiology 223 (2016): 564–567.

Perclose™ bei PEVAR und TAVI – brasilianische Studie

Ziel: Beurteilung der Wirksamkeit, Komplikationen und potenziellen Risikofaktoren von Perclose™

Methode

  • 123 PATIENTEN
    – 47,6% TAVI
    – 33,5% EVAR
    – 13,7% TEVAR, 3,2% TAAA
  • 242 Zugangsstellen
  • Monozentrische retrospektive Studie
  • Schleusengröße ≥ 18 F: 54,3%
  • Ein Operateur mit Erfahrung im Verschluss von 50 kleinen Punktionsstellen (keine vorherige Erfahrung mit großen Punktionsstellen)
  • Für die Punktion wurde eine Angiotomografie anstelle von Ultraschall verwendet

Ergebnis für Perclose™ allein

  • 98,37% (121/123) technische Erfolgsrate bei Patienten19
  • 1,62% akute schwerwiegende Komplikationen
    – bei Misserfolgen lag eine Kalzifizierung > 2/3 CFA zugrunde
  • 0,81% (1/123) geringfügige Komplikationen bei der Nachuntersuchung nach 30 Tagen beobachtet
  • Beim Operateur gab es eine anfängliche Lernkurve, wobei die 3 Komplikationen während der ersten 35 Fälle auftraten

Die wichtigsten Aspekte

  1. Die Erfahrung mit Perclose™ beim Verschluss kleiner Punktionsstellen hilft, große Punktionsstellen erfolgreich zu verschließen
  2. Eine präoperative Bildgebung an der Punktionsstelle zur Beurteilung der Kalzifizierung ist wichtig für den erfolgreichen Einsatz des Systems

 

19 Systemversagen wird als nicht erreichte Hämostase an der Zugangsstelle definiert, welche eine andere Behandlung als manuelle Kompression notwendig macht.

Quelle: Saadi, Eduardo Keller, et al. „Totally Percutaneous Access Using Perclose ProGlide™ for Endovascular Treatment of Aortic Diseases“. Brazilian Journal of Cardiovascular Surgery 32.1 (2017): 43–48.

TMVr-Publikationen

Das Perclose™ ProStyle™ SMCR-System ist eine Designevolution des Perclose ProGlide™ SMC-Systems. Die Ergebnisse der klinischen Studie REALISM sind aufgrund von Systemähnlichkeiten auf das Perclose™ ProStyle™ SMCR-System anwendbar.
 

Prospektive Analyse für großlumige venöse Zugänge

Verwendung des Perclose ProGlide™ Nahtverschlusssystems (SMC) für venöse Zugangsstellen

Sicherheit und Wirksamkeit des Perclose ProGlide™ Gefäßverschlusssystems bei der Versorgung großlumiger venöser Punktionsstellen

Ziel: Das primäre Ziel dieser Studie war die Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit von ProGlide™ beim Verschluss der venösen Punktionsstelle bei Patienten, bei denen eine großlumige Schleuse in der V. Femoralis (24 F) eingesetzt wurde.

Frühzeitige Mobilisierung und Entlassung

AF-Ablation

Zeitmanagement, Patientenfluss und Personalmanagement, Krankenhauskosten und Durchsatz können die Effizienz des Krankenhauses insgesamt beeinflussen. Das Zugangsstellenmanagement mit dem Perclose ProGlide™ Nahtverschlusssystem sowie die dadurch bedingte frühzeitige Mobilisierung und Entlassung können dazu beitragen, den Krankenhausaufenthalt des Patienten zu verkürzen, die Pflegezeit zu optimieren, den Patientenfluss zu verbessern und die Effizienz des Krankenhauses insgesamt zu steigern.

Frühe Mobilisierung und Entlassung am selben Tag bei Ablationsfällen von Vorhofflimmern

Dr. Sumit Verma vom Baptist Heart and Vascular Institute erläutert, wie die Einrichtung eine Entlassung am selben Tag für Ablationsfälle bei Vorhofflimmern einführte und inwiefern diese Strategie das Potenzial hat, Komplikationen zu reduzieren, den Ressourceneinsatz zu verringern, Kosteneinsparungen zu ermöglichen und gleichzeitig die Patientenzufriedenheit zu erhöhen.

MAT-2109770 v1.0

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